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Das moderne Yogi-Leben mit Swami Aatma

Das moderne Yogi-Leben
mit Swami Aatma

Erfahre mehr über die Philosophie und die Grundimpulse des modernen Yogi-Lebens mit Swami Aatma. Nimm dir etwa 10 Minuten Zeit für diesen inspirierenden Einblick.

Traditionelle Yogis zogen sich in die Abgeschiedenheit zurück, um fernab von gesellschaftlichen Verpflichtungen in ihr Inneres einzutauchen. Swami Aatmas moderner Ansatz hingegen beginnt genau dort, wo wir uns im Moment befinden – mitten im Alltag, im Samsara mit all unseren Herausforderungen und Pflichten. Denn ein modernes Yogi-Leben zu führen, bedeutet nicht, sich nur seiner eigenen inneren Welt und damit nur einer Seite der Existenz zu widmen, betont Swami Aatma.

Es ist kein Leben der Entsagung vom Weltlichen, sondern eine Rückbesinnung auf uns selbst, auf die wesentlichen Aspekte des Lebens und auf die göttliche Kraft, die auch uns durchdringt. Beide Seiten – das Ewige und das Vergängliche, unsere innere Wahrheit und unser äußeres Dharma in ein Gleichgewicht zu bringen und somit im Einklang mit unserem wahren Selbst zu leben, ist das Ziel des Yogi-Way of Life.

Ein moderner Yogi, wechselt mühelos zwischen innerer Stille und äußeren Aufgaben und erfährt wahre Freiheit, weil er aus reinem Bewusstsein handelt. Er ist innerlich frei und nicht angehaftet an äußere Gegebenheiten. Genau das lebt uns Swami Aatma vor. Dieses Gleichgewicht zu finden ist ein Prozess, ein Weg, den wir gemeinsam mit unserem Meister gehen.

Ein Meister wie Swami Aatma reflektiert unsere eigenen Energien und hilft, uns von jenen zu lösen, die uns nicht weiterbringen. In der Gegenwart eines echten Meisters fühlen wir uns gestärkt, geschützt und dazu motiviert, weiterzugehen. Um einen Meister wie Swami Aatma bildet sich ein Feld positiver Energien, das von denen, die sich mit ihm verbinden und dasselbe Yogi-Leben führen, verstärkt wird. Deshalb prägt Swami Aatma das Motto “Together we are powerful”. Moderne Yogis unterstützen sich gegenseitig und setzten ihre Talente für das Wohl aller ein.

Unser Meister Swami Aatma ist das lichtvolle Bewusstsein, das uns leitet, bis wir zu unserer eigenen Quelle des Lichts finden. Durch seine Weisheit, seine Meditationen und Energiearbeit hilft unser Meister uns dabei, unser Ego zu überwinden und die Herausforderungen des äußeren Lebens zu bewältigen. Daher sollte ein Meister wie Swami Aatma niemals nur als physische Person betrachtet werden, sondern, wie es in seinen Darshans erfahrbar wird, als eine göttliche Energie, mit der wir uns für unser Wachstum verbinden können.

Unser Weg zu diesem neuen Bewusstsein erfordert unsere aktive Selbsterforschung. Swami Aatma ermutigt uns alle dazu, Beobachter unseres eigenen Lebens zu werden und dort Achtsamkeit zu entwickeln, wo wir unser Denken und Handeln noch nicht frei wählen; sondern wo es vielmehr automatisch abläuft. Dieser Automatismus besteht aus Prägungen, die wir unbewusst von der äußeren Welt übernommen haben. Handeln wir aus solchen Mustern heraus, sind wir nicht wirklich im Hier und Jetzt als Bewusstsein, sondern reagieren lediglich mit unserem Mind und Ego:

Wie der Lotus, der aus dem Dunklen heraus zum Licht emporstrebt, müssen wir also zunächst unsere unbewussten Muster und Anhaftungen erkennen und aus ihnen herauswachsen. Denn es sind unsere Anhaftungen, die uns in der Illusion halten, nur diese Person mit eben jenen Gedanken, Gefühlen, Vorstellungen, Überzeugungen und Bindungen an Menschen oder Dinge zu sein. Aber auch das Unterdrücken unserer inneren Wünsche und Bedürfnisse – sowie der Versuch, deren Erfüllung allein im äußeren Leben zu finden, lassen uns im Dunklen verharren.

Wenn wir jedoch erkennen, dass wir gegenwärtig und frei von Anhaftung sein können, wird die Anziehungskraft unseres Egos schwächer, das Bewusstsein für unser wahres, inneres Sein hingegen stärker. Dann öffnen wir uns und sehen alles aus einer neuen Perspektive.

Dieses innere Gewahrwerden wird im modernen Yogi-Leben für uns immer stärker und klarer – so wie das Sonnenlicht für den Lotus. So können wir immer mehr unseren Lebensweg verstehen und sowohl uns selbst als auch unser Leben transformieren.

Es ist Swami Aatmas tiefes Anliegen, dieses göttliche Bewusstsein zurück in unser Erleben und in unseren Alltag zu bringen.

 

In der östlichen Spiritualität gibt es seit Jahrtausenden diese Instanz, die unsere spirituelle Entwicklung tiefgreifend unterstützt und beschleunigt – der spirituelle Meister oder Guru. In der indischen Gesellschaft ist der Meister oder Guru bis heute eine feste Institution, der höchster Respekt entgegengebracht wird. Menschen wenden sich an Gurus, um Antworten auf spirituelle Fragen zu erhalten, aber auch um Rat für ihr äußeres Leben zu suchen und sich in ihrem Bewusstsein weiterzuentwickeln.

Das Wort „Guru“, das häufig synonym mit Meister oder Lehrer verwendet wird, stammt aus dem Sanskrit und setzt sich aus „Gu“ (Dunkelheit) und “Ru“ (Vertreiber) zusammen – ein Guru ist somit jemand, der die Dunkelheit vertreibt und uns den Weg zu unserem inneren Licht weist. Diese Symbolik des Lichts und der Dunkelheit beschreibt verschiedene Bewusstseinszustände. Im unbewussten Zustand – auch als Unwissenheit, Schlaf oder Illusion bezeichnet, identifizieren wir uns ausschließlich mit der physischen Dimension unseres Seins. In diesem Zustand halten wir vorübergehende Dinge für dauerhaft und suchen darin Glück, Frieden oder Liebe, was letztlich zu Leid führt.

Das Licht hingegen steht für das göttliche Bewusstsein, eine Energie, die in allem existiert und oft als Gott oder höhere Intelligenz bezeichnet wird. Ein Guru kann uns nicht nur helfen, über die physische Dimension hinauszublicken, er kann uns direkt zu dieser inneren Quelle des Lichts führen.

Warum aber brauchen wir einen Guru oder spirituellen Meister, wenn die Antworten doch bereits in uns liegen? Wenn wir das Leben als Schule betrachten, macht es freilich Sinn, einen erfahrenen Begleiter an der Seite zu haben, der den Weg der Selbstverwirklichung selbst schon gegangen ist. Besonders in der heutigen Zeit, in der Ablenkungen und ein Ungleichgewicht der Energien allgegenwärtig sind, ist ein Meister auf dem inneren Weg ein enorm großer Gewinn.

Die Entscheidung, bei einem Meister oder einer Meisterin zu lernen, ist ein bedeutsamer Schritt, der voraussetzt, von diesem oder dieser als Schüler angenommen zu werden. Das Lernen bei einem Meister unterscheidet sich grundlegend von einem gewöhnlichen Lehrgang, bei dem alle Teilnehmenden die gleichen Inhalte vermittelt bekommen. Jede Lehre, jeder Rat und jede Sadhana, die ein Schüler oder eine Schülerin von seinem oder ihrem Meister erhält, ist individuell und nur für diesen Menschen bestimmt.

Ein solches Lernen erfordert Hingabe und Disziplin, denn es geht nicht darum, einen äußeren Zweck zu erfüllen, sondern darum, sich für die innere Führung des Meisters zu öffnen, tief in das eigene Selbst einzutauchen und den Herausforderungen des Weges der Selbsterkenntnis mit Mut und Offenheit zu begegnen.

Denn, so erinnert uns Swami Aatma, wahre Spiritualität beginnt dort, wo wir nach Innen gehen und unsere Sinne zur Ruhe bringen. Jenseits des Denkens und der Wünsche des Egos liegt unsere wahre Natur. Was wir oft als Spiritualität im Außen betrachten, bleibt oberflächlich, weil es mit unserem Ego verhaftet ist. Daher ist es essenziell, einen Wegweiser zu haben, jemanden, der bereits ein höheres Bewusstsein erlangt hat und uns aus dieser Perspektive spiegeln kann. Jemanden, den wir alles fragen können, sodass wir Klarheit im Leben gewinnen. „Nutze deinen Meister weise“, mahnt Swami Aatma immer wieder in seinen Satsangs.

Es gibt viele Gründe, den inneren Weg zu sich selbst anzutreten: sei es der Wunsch nach einem gesünderen, erfüllteren und bewussteren Leben, nach einer tieferen Selbst-Erfahrung oder nach Selbstverwirklichung. Die Ziele mögen unterschiedlich sein, doch das, was uns antreibt, ist die Sehnsucht, unser Inneres zu erfahren.

Obwohl das Leben uns unzählige Möglichkeiten schenkt, uns selbst in der Tiefe zu erfahren, haben wir uns angewöhnt, unseren Fokus vor allem auf all das zu legen, was wir mit unseren äußeren Sinnen wahrnehmen. Diese äußere Identität, die wir häufig für unsere einzige halten, ist jedoch nur ein Bruchteil dessen, was wir tatsächlich sind. Verlieren wir die Verbindung zu unserem Inneren Selbst, dann sind wir abgetrennt von unserem verborgenen, schöpferischen Potential.

Deshalb beginnt alles mit einem starken Glauben, lehrt uns Swami Aatma. Der Glaube an uns selbst, unser inneres Sein und unsere eigene Energie ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Yogi-Weg. Als Yoginis und Yogis streben wir danach, uns immer mehr mit unserem inneren Selbst zu verbinden und Einssein zu erfahren. Dafür üben wir uns darin, uns vollständig dem Hier und Jetzt hinzugeben, die Geschichten und Urteile unseres Verstandes und Egos Schritt für Schritt loszulassen und allem mit Respekt und Achtsamkeit zu begegnen.

Auf dem Yogi-Weg mit Swami Aatma lernen wir, aufrichtige Liebe zu uns selbst zu entwickeln und gleichzeitig Disziplin sowie Hingabe in unser Leben zu integrieren. Ein Leben als Yogi zu führen bedeutet, so bewusst zu werden, dass wir erkennen, welcher Gedanke, welches Wort und welche Handlung in jedem Moment angemessen und notwendig sind.

So wie der Lotus aus dem schlammigen Untergrund dem Sonnenlicht entgegenwächst, um eines Tages über dem Wasser seine Blüten zu öffnen, so strebt ein Yogi nach Selbstverwirklichung.

Jenseits der weltlichen Dualität von Licht und Dunkelheit, Freude und Leid, ruht in uns ein Zustand göttlichen Bewusstseins. Diese Ursprungskraft, aus der laut den vedischen Schriften das gesamte Universum hervorgeht, durchdringt auch unser Sein. Yoginis und Yogis meditieren, um diese innere Wahrheit zu erfahren und aus dieser Quelle des Bewusstseins heraus zu leben.

Das moderne Yogi-Leben, das Swami Aatma lebt und lehrt, bringt uns diesem heiligen inneren Ort jeden Tag näher. Hier erfahren wir uns selbst in unserem wahren Wesen: als Energie, Seele, Bewusstsein.

Die Reise in unserem Menschenkostüm dauert nur eine begrenzte Zeit. Die Seele, die ihre Erfahrungen hier auf der Erde macht, um ihr Karma zu heilen, wird diesen Körper wieder verlassen. Wie bewusst wir unser Leben erleben und gestalten, bestimmt, wie glücklich, erfüllt und frei von Angst unser Dasein hier ist und wie wir diesen Planeten eines Tages wieder verlassen. „Es ist dein Leben“, erinnert uns Swami Aatma immer wieder – nur du kannst wirklich erkennen, wer du bist und warum du hier bist. „Du bist die einzige Wahrheit hier.“

Diese Essenz der Yogi-Philosophie von Swami Aatma, ist in der kulturellen Tradition des Sanatana Dharma verwurzelt. Jene uralte, nach wie vor lebendige Weisheitstradition zeigt uns bis heute, wie sich inneres und äußeres Leben in Harmonie vereinen lassen. Das moderne Yogi-Leben, das uns Swami Aatma zeigt, ist geprägt von tiefer Wertschätzung und Akzeptanz für das Leben selbst. Jeder Moment wird zu einer bewussten Erfahrung, in der sich ein Raum für das Göttliche öffnet – eine Verbindung zu unseren ureigenen Energien. Yogi zu sein heißt, im Einklang mit unserer gesamten Existenz zu leben und stets gegenwärtig zu sein, dass wir von innen heraus mit allem verbunden sind.